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Höver, Grube Alemannia

Der Ort Höver ist am besten über die A 7 (Abfahrt 58, Hannover/Anderten) zu erreichen. Etwa 150 m hinter dem Ortseingangsschild befindet sich rechts der Parkplatz der Holcim (Deutschland) GmbH, Lafarge Holcim Gruppe.
Von April bis Oktober finden von 10.00 - 14.00 Exkursionen in der Grube statt. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich rechtzeitig vorher anmelden, Sammeltermine sind begehrt! Hier die Adresse für die Anmeldung:

Holcim (Deutschland) GmbH
Frau Kerstin Bock
Hannoversche Straße 28
31319 Höver

HOLCIM Deutschland Zementwerk Höver Fossilien

 Blick von Norden
Mergelgrube Alemannia bei Höver. Blick von Norden (Foto Frerichs, Mai 2013). Klicken Sie auf das Bild um eine Vergrößerung zu öffnen (0,6 MB).




 Blick von Süden
Mergelgrube Alemannia bei Höver. Blick von Süden (Foto Frerichs, Mai 2013). Klicken Sie auf das Bild um eine Vergrößerung zu öffnen (0,6 MB).



 Blick nach Osten
Mergelgrube Alemannia bei Höver. Blick nach Osten (Foto Stieg, April 2009).



Hoever Schichten
Mergelgrube Alemannia bei Höver. Nach Osten einfallendes Schichtenpaket des Unter-Campan (Foto Stieg, April 2009).


Panorama
Mergelgrube Alemannia (Panorama-Blick nach Norden), April 2009 (Foto Stieg). Klicken Sie auf das Bild um eine Vergrößerung zu öffnen (0,6 MB).



In der Grube sind die Schichten des Unter-Campan aufgeschlossen. (Stratigraphische Tabelle 925 kb) Je nach Abbauweise ist diese Fundstelle mehr oder weniger ergiebig, allerdings geht der aufmerksame Sammler nie ohne einen Fund nach Hause. Großes Werkzeug kann man sich hier sparen, ein Fäustel und Flachmeißel reichen völlig aus, da durch die Raupen das Material genügend zerkleinert ist und die Fossilien frei herumliegen.

Besonders effektiv ist das sammeln, wenn das Material nach Regenfällen anfängt zu trocknen. Da die dünne Mergelschicht wenig Feuchtigkeit speichert, trocknen Fossilien mit calcitischer Schale (Seeigel!) zuerst ab und heben sich durch ihre hellere Färbung deutlich vom noch feuchten grauen Mergel ab.

Die Präparation der Funde ist auch für Anfänger relativ einfach, es genügt meistens ein kleines Hämmerchen und Meißel oder ein Messer für die grobe Form und eine harte Bürste für die Feinarbeit. Qualitativ bessere Präparationsergebnisse sind mittels Ätzkali oder noch besser Sandstrahlgerät zu erzielen.

Es bestehen gute Fundmöglichkeiten für irreguläre Seeigel, Belemniten und Schwämme, wesentlich seltener sind Haizähne, sehr selten sind Ammoniten. Eine Auflistung möglicher Fossilienfunde gibt's hier.

Siehe Präparation auf unserer Website.